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Wie Kinder, die sich auf Weihnachten freuen

Freitag, 14. Oktober, 6:30 Hauptbahnhof Wien

9 Weana BorussInnen treffen sich bestens gelaunt, um die 10-stündige Zugreise nach Dortmund anzutreten.

Ziel: 20:30, Flutlichtspiel gegen Hertha. Oder auch: Zweiter gegen Dritter, Bundeshauptstadt gegen Fußballhauptstadt.

10 Stunden Zugfahrt lagen also vor uns. Die Stimmung war nicht nur wegen der einen oder anderen Hopfenkaltschale ein Traum! Nein! Die musikalischen Darbietungen unserer Neigungsgruppe reichten von https://www.youtube.com/watch?v=i2TZ0aHSdHg hin zu https://www.youtube.com/watch?v=aCHeFhlrT0Y

Der österreichische schwarzgelbe Zug bahnte sich immer näher Richtung BVB-City und die Vorfreude wurde immer größer. Hatten wir doch einige Mitglieder an Bord, die noch nie im Westfalenstadion waren.  In Dortmund angekommen machten wir uns sofort auf den Weg Richtung Tempel.

Dieses Gefühl, das Grün des Rasens riechen zu können, Freunde wieder zu treffen, sowie ein Flutlichtspiel unserer Borussia zu sehen, lässt sich kaum in Worte fassen.  Wie Kinder, die sich auf Weihnachten freuen, trifft es wohl.

Der Besuch im Stadion wurde auch mit dem Vorstellen bei der Fanclubabteilung abgerundet. Mit dem Gefühl, mit offenen Armen aufgenommen zu werden, belegten wir unsere Plätze auf der Westtribüne und genossen es, endlich wieder im Tempel zu sein und die Stimmung zu spüren.

War die erste Hälfte des Duells mit den Berlinern noch eher ein Genuss für Taktikfreunde, wie man so schön sagt, hatte es Halbzeit zwei dann in sich: ein (leider versemmelter) Elfer, zwei Platzverweise und zwei Tore. Statt eines 2:0 gab es aber eine Punkteteilung, die sich für unsere Schwarzgelben aber dank des späten Ausgleichs nicht allzu schlecht anfühlte. Und immerhin konnten wir intensive Gespräche mit den anderen Fanclubs in unserem Block führen und Pläne schmieden.

Nach dem Spiel ging es für unsere Neigungsgruppe in die Rote Erde, wo man sich noch gepflegt über das Spiel unterhalten hat. Danach beschlossen noch einige Mitglieder, das Oktoberfest im Bierhaus Stade zu besuchen. Bis in die fast frühen Morgenstunden wurde Stimmung verbreitet. Spätestens nach dem FC-Turnier wissen wir jedoch auch, dass die Weana BorussInnen vor allem in der 3. Halbzeit nicht zu unterschätzen sind!

Dementsprechend langsam starteten wir in den darauffolgenden Tag. Am Alten Markt war betretenes Schweigen der Neigungsgruppe zu vernehmen…. Manch einer freute sich darauf, bei der 10 stündigen Rückfahrt das eine oder andere kleine Nickerchen zu machen. Daraus wurde aber nicht wirklich was…. Offensichtlich haben sich genau die richtigen Weana BorussInnen getroffen: „Stadt-Land-Fluss“ sowie“ Black Stories“ haben unsere Lachmuskeln bis aufs Äußerste strapaziert. Und so gingen auch wieder 10 Stunden Rückfahrt wie im Flug vorbei.

Unsere Neigungsgruppe kam wieder wohlbehalten mit jede Menge Erfahrungen, schönen und lustigen Momenten sowie unvergesslichen Eindrücken retour.

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